Diverse Einzelausstellungen

Ausstellung 2011 im Kulturladen St. Georg Hamburg mit Vernissage am 20. November um 15:30 Uhr

Von A bis Z 



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Ausstellung 2010 im Kirchlichen Zentrum Norderstedt

Hineinschauen

Eröffnung der Ausstellung im Gottesdienst am 14. März um 10 Uhr mit Predigtgottesdienst zu einem Bild "Der Weg ist das Ziel" durch Pastor Gunnar Urbach.



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Ausstellung 2009 in der "Zinnschmelze" Hamburg Barmbek mit Vernissage am 03. Juli um 20.00 Uhr

Stilbruch




Ausstellung 2009 ,,GALERIE dethlefs" in Elmshorn

Sinfonie der Farben



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Ausstellung vom 5. Juli bis 4. September 2008 bei ARTetCHOCOLAT
Vernissage am 4. Juli 2008 um 20.00 Uhr

          



Einführung der Vernissage durch eine Laudatio von Frau Andrea Schomburg

(Begrüßung...) 

,,Art et Chocolat, Ambiente von Kunst, Genuss und Schönheit. Denn die Schokoladen und Pralinen sind ja auch kleine köstliche Kunstwerke.
Ganz andere Kunstwerke sind die Arbeiten von Frau van Raden. Erlauben Sie mir zunächst, die Künstlerin Frau van Raden vorzustellen. Sie ist 1961 in Iserlohn geboren und lebt mit ihrer Familie in Hamburg - Norderstedt. Künstlerisch ist sie Autodidaktin, und das ist wunderbar so, weil sie auf diese Weise einen ganz eignen Stil entwickeln konnte.

Frau van Raden malt in Acryl und Mischtechnik, und wenn man die Arbeiten zum ersten Mal sieht, dann fällt einem sofort die starke, lebendige temperamentvolle Farbigkeit auf. Die Bilder, ob gegenständlich oder nicht, saugen den Betrachter in einen Rausch von Farben, in einen Taumel von Licht und Buntheit, die wie spontan auf die Leinwand geworfen wirkt und doch ganz bewusst komponiert und zusammengestellt sind.

Die Bilder sind sowohl thematisch als auch in der Gestaltung so vielfältig, dass jeder von Ihnen ein oder mehrere Lieblingsbilder finden wird. Mich hat besonders das Bild „Eiszeit“ berührt, dessen eisblaue Kälte und erstarrte Schönheit mich gleichzeitig frieren ließ und Assoziationen an das Schloss der Schneekönigin aus dem Märchen von Andersen hervorrief. Verstärkt wird diese Wahrnehmung durch den Firnis, der noch mal den Eindruck des eisigen Glitzerns unterstreicht.

Und nun sah ich mich mit einem interessanten Phänomen konfrontiert: als ich mit Frau van Raden über das Bild sprach, stellte sich heraus, dass sie eine Stadt gemalt hat, die von einem Sturm aus Eis und Kälte überrollt wird. Und in der Tat hat ja die wilde blaue Lawine in der Bildmitte eine bedrohliche Dramatik. Mir war dieser Unterschied zwischen Frau van Radens Konzeption und meiner Auffassung des Bildes noch einmal ein Hinweis auf die Tatsache, dass jedes Kunstwerk mehrmals entsteht: einmal, während der Künstler es erschafft, während des künstlerischen Prozesses, und dann noch einmal, im Auge, im Ohr, in der Seele der Rezipienten.

Die wilden Terracotta- und Gelbtöne von „Feuerklang“ sind warm, temperamentvoll und schön. Sie können sich ganz dicht davor stellen und sich von den Farben einsaugen lassen in eine Welt von Terracotta, gelb, orange.

Sie können auch etwas zurücktreten, und dann sehen Sie brennende Bäume, doch ohne dass das Bild deswegen bedrohlich wirkt: es bleibt die Anmutung von Wärme.

,,Frühlingserwachen“ - ein Bild, das gute Laune macht und in der Tat die Farben des Frühlings wiedergibt - das Blau des Himmels, das Lindgrün der ersten Blätter, durch die die Sonnenstrahlen fallen, die Gelbtöne von Narzissen, Forsythien und Zaubernuss. Und wer genau hinschaut, der kann den Frühling selbst in weiblicher Gestalt sehen.

Insgesamt ist dies einer der ganz besonderen Aspekte von Frau van Radens Arbeiten: wer sich auf die Bilder einlässt, entdeckt seine ganz persönlichen Details - ein bisschen so wie bei einem spannenden Rorschach-Test.

Dies gilt besonders auch für den ,,Maskentanz". Man nimmt als erstes möglicherweise die fast düster-chaotische Wildheit der flatternden Gewänder wahr, dann aber das tanzende Paar und mindestens zwei Masken.

Auch die beiden menschlichen Gestalten von „Eva und Adam“ erschließen sich nicht beim ersten Blick, man nimmt die Erotik des Bildes zunächst mehr instinktiv durch die Farbgebung auf. Dann aber sieht man natürlich die beiden menschlichen Akte, die einander zugewandt sind und aufeinander zugehen, und die Tatsache, dass sie aufeinander zugehen, finde ich eine sehr schöne Aussage über die Beziehung des Paares, das im Bild dargestellt ist.

Ich lade Sie nun ein, die Bilder anzuschauen, die Farben und die Lebendigkeit der Arbeiten in sich aufzunehmen und Ihr eigenes Lieblingsbild zu finden. Frau van Radens Wunsch ist es, dass Sie in den Bildern spazieren gehen und sich von ihnen inspirieren lassen - und dabei kommt dann vielleicht manches zum Vorschein, was bisher noch nicht einmal der Künstlerin selber aufgefallen ist.

Wir alle – das Team von Art et Chocolat, ich und ganz besonders natürlich Frau van Raden wünschen Ihnen bei diesen ganz persönlichen Akten von Kreativität viel Freude! "

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